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Bärenpark

 
 
Am 4. und 5. September 2010 wurde der Alternative Wolf- und Bärenpark Schwarzwald in Bad Rippoldsau- Schapbach eröffnet. Als eines der ersten Tiere wurde die 14 jährige Bärin "Jurka" in dem fast 10 ha großen, Natur belassenen Freigelände aufgenommen.
   Jurka hat bereits viele Schlagzeilen gemacht. Als wildlebendes Tier von Slowenien in die italienische Provinz Trentino umgesiedelt, wurde sie von einem Hotelier mit Futter angelockt, der seinen Gästen ein Fotomotiv bieten wollte. Die Bärin legte ihre natürliche Scheu vor Menschen ab und gab das Wissen von der Futterbeschaffung in der Nähe menschlicher Siedlungen an ihre Jungtiere weiter. Das wurde einem der Jungtiere schließlich zum Verhängnis. Der zweijährige "Problembär Bruno" hatte 2005 in Bayern keine Chance und wurde abgeschossen, weil er den Menschen zu nahe kam.
    Auch Jurka wurde eingefangen und in ein winziges Gehege gesperrt. Dort wurde sie unfreiwillig zum Publikumsliebling von Bürgern und Medien. In über 20 000 Unterschriften, wurde Jurkas Freiheit gefordert. Die Tierschutzorganisation -No alla Caccia- setzte sich für Jurka ein. Sie fand inzwischen ein größeres aber nach wie vor nicht bärengerechtes Domizil.
   Das gesamte Gelände ist übrigens fast 10 Hektar groß und aufgeteilt in fünf verschiedene Sektionen, ein Wirtschaftsgebäude mit Tierpflegebereich (Futterküche, Lagerraum, OP-Station), den Werkraum und die Eingewöhnungsstation. Zwei verschiedene Rundwege führen die Besucher durch den Park. Die Futtersuche der Tiere, aber auch das Graben, das Baden und die Winterruhe in den Höhlen werden durch die naturbelassene Freianlage mit vielfältiger Flora und Fauna ermöglicht. Das natürliche Verhalten der Tiere soll dabei durch die gemeinsame Haltung der 9 Bären mit einem Wolfsrudel gefördert werden.
      Gesichert ist das Ganze mit einer 2,50 Meter hohen elektrischen Doppel-Zaunanlage mit Übersteig- und Untergrabschutz. Das Wirtschaftsgebäude war ursprünglich übrigens eine von der Fima Pfalzgraf gespendete alte Fabrikhalle. Diese wurde kurzerhand ab- und vor Ort von Ehrenamtlichen wieder aufgebaut. Weil dies aber vor dem eigentlichen Projekt der Fall war, gab es dafür keinerlei Förderung, sagt Rüdiger Schmiedel. Er selbst wundert sich sowieso darüber, dass in einem reichen Land wie Baden-Württemberg für derlei Vorhaben nur vergleichsweise wenig und erschwert Gelder bereitgestellt werden. In anderen Bundesländern werde dies teilweise anders geregelt. Jedenfalls, so betont er, hätten die Leute vor Ort sehr viel geleistet: Anders wäre das auch gar nicht gegangen.
   Der Wolf- und Bärenpark hat täglich von 10 - 18 Uhr (April - Oktober) und 10 - 16 Uhr (November bis März) geöffnet.
 
Weitere Infos: www.baer.de
 

 

 
 
 
 

 
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